Der Wasserreinigungsrechner für Probably Stolen zeigt dir mögliche Reinigungsschritte und die geschätzte Dauer für deine Wasserquelle, Ausgangsreinheit, Zielqualität, Behältergröße und Maschinenqualität. Trage die Werte deines Wassers und deiner Ausrüstung ein und prüfe anschließend, welche Behandlungsschritte der Rechner vorschlägt. Findet das Werkzeug mit diesen Einstellungen keinen Weg zum gewählten Ziel, weist es darauf hin.

Water Testing Kit mit der Zusammensetzung einer Wasserprobe neben einer Kundenbeschwerde in Probably Stolen.
Spielaufnahme aus der offiziellen Steam-Galerie.

Den Rechner öffnen und das Ausgangswasser einstellen

Der Ersteller stellt das Werkzeug in seinem Video zur Wasserreinigung vor und verweist auf den Rechnerlink im angehefteten Kommentar sowie in der Videobeschreibung. Der Rechner liegt auf seiner Website, auf der er auch eine Übersicht zur Inspektion bereitstellt. Öffne ihn über den dort genannten Link und wähle zunächst deine Wasserquelle, statt die Ausgangswerte einer anderen Wassersorte aus dem Beispiel zu übernehmen.

Nach der Auswahl der Quelle kannst du ihre genaue Reinheit eingeben oder den vom Rechner vorgeschlagenen Standardwert verwenden. Als Ziel stehen die Qualitätsstufen „high quality“ und „pure“ zur Auswahl; außerdem lässt sich die Behältergröße festlegen. Kontrolliere diese Angaben gemeinsam, denn die angezeigte Dauer gehört zu der Kombination aus Ausgangswasser, gewünschtem Ergebnis und Behälter.

Maschinenqualität eintragen und die Schritte lesen

Weiter unten stellst du die Qualität deiner Wasserreinigungsmaschine ein und kannst dafür den Wert deiner eigenen Maschine verwenden. In der Vorführung steht dieses Feld zunächst auf null; nach der Änderung auf 100 erscheint für das ausgewählte Beispiel ein möglicher Reinigungsweg. Prüfe bei einer Meldung ohne verfügbaren Weg deshalb auch die Maschineneinstellung, ohne daraus abzuleiten, dass derselbe Qualitätswert jede beliebige Wasserkonfiguration löst.

Der Rechner zeigt neben der geschätzten Dauer auch die einzelnen Behandlungsschritte bis zur gewünschten Reinheit. Lies diese Abfolge vollständig, denn im gezeigten Beispiel geht der Maschinenbehandlung noch eine andere Reinigung voraus. Der Ersteller kann einen Maschinenschritt aus der Abfolge entfernen und stattdessen eine UV-Lampe ausprobieren, um die Auswirkungen einer solchen Änderung zu betrachten.

Was das Beispiel mit rostigem Leitungswasser zeigt

Das durchgerechnete Beispiel beginnt mit „rust water on tap“, also rostigem Leitungswasser, in einem Krug und hat „pure water“ zum Ziel. Zuerst kommt ein Mikro-Wasserreiniger zum Einsatz, der das Wasser im Krug in „base water“ umwandelt. Danach sieht die Abfolge eine Wasserreinigungsmaschine mit Qualität 100 für drei Nächte vor; ein abschließender Wassertest ergibt im Beispiel „pure water“.

Die Angabe von drei Nächten gehört zu dieser Quelle, diesem Behälter, der vorherigen Behandlung und der verwendeten Maschinenqualität. Zusätzlich erklärt der Ersteller, dass die Maschinenleistung darüber entscheidet, ob sich ein ganzer Krug innerhalb einer Nacht reinigen lässt. Als er im gezeigten Ablauf den späteren Maschinenschritt durch eine UV-Lampe ersetzt, ändert sich das Ergebnis nicht weiter, weshalb diese Änderung keinen vorgeführten Ersatzweg zum selben Ziel liefert.

UV-Lampe und Filter nach Verunreinigung auswählen

Eine UV-Lampe wirkt laut Video gegen Mikroben, während ein gewöhnlicher Wasserfilter organische Abfälle sowie mineralische und physische Verunreinigungen entfernt. Im Filterbeispiel bleiben die Mikroben im „base water“ zurück, nachdem die anderen genannten Verunreinigungen herausgefiltert wurden. Entscheidend ist daher, was nach einem Behandlungsschritt noch im Wasser enthalten ist, denn Lampe und Filter erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Die Kombination aus UV-Lampe und Filter funktioniert in der Vorführung bei „base water“, das von Händlern gekauft wurde, weil dessen Zusammensetzung zu dieser Behandlung passt. Bei selbst hergestelltem „base water“ kann die Zusammensetzung je nach vorherigem Reinigungsweg anders ausfallen. Verlasse dich deshalb bei eigenem Wasser nicht allein auf diese Bezeichnung, wenn du das Ergebnis der gezeigten Kombination erreichen möchtest.

Die Wasserreinigungsmaschine wird im Video als Gerät beschrieben, das alle Verunreinigungen behandelt. Diese Funktion unterscheidet sie vom gewöhnlichen Filter und erklärt zusammen mit dem UV-Beispiel, weshalb sich ein Maschinenschritt nicht beliebig austauschen lässt. Vergleiche beim Ändern einer Abfolge die Aufgaben der eingesetzten Geräte, statt aus einer ähnlichen Zusammenstellung automatisch auf dieselbe Reinigungswirkung zu schließen.

Qualität, Leistung und Energieverbrauch auseinanderhalten

Laut Video kann eine Wasserreinigungsmaschine mit mindestens 100% Qualität die angegebene maximale Wasserreinheit von 99.9% erreichen, die dort als „pure water“ bezeichnet wird. Maschinenqualität und Wasserreinheit sind dabei unterschiedliche Werte und dürfen bei der Eingabe nicht verwechselt werden. Trage den Qualitätswert deiner Maschine in das Gerätefeld ein und wähle die gewünschte Wasserqualität über die Zieleinstellung.

Die Maschinenleistung beeinflusst den Reinigungsfortschritt über die Zeit und damit auch, ob ein vollständiger Krug innerhalb einer Nacht fertig wird. Im Video werden Effizienzmodule mit geringerem Energieverbrauch und Leistungsmodule mit zusätzlichem Reinigungsfortschritt in Verbindung gebracht. Das im Video gezeigte Gerät verbraucht nach vollständigem Aufladen eine Ladung und löst damit einen Betriebstag der Maschine aus; die Vorführung zeigt, dass sich die Verarbeitung beschleunigen lässt, ohne dafür zwingend eine Nacht zu verschlafen.

Um die Maschinenqualität zu erhöhen, verweist der Ersteller auf Module mit größeren Qualitätsboni. Er zeigt außerdem zusätzliche Modulplätze durch „expansion bays“ beziehungsweise „expansion kits“ und erklärt, dass sich die Erweiterungssätze bis zu zweimal verwenden lassen. Wenn du deine Modulbelegung änderst, verwende anschließend die Qualität deiner eigenen Konfiguration im Rechner, statt weiterhin mit dem Wert der vorgeführten Maschine zu planen.

Wasser testen und die Behandlungsschritte ausführen

Teststreifen verwendest du, indem du sie in die Wasserquelle ziehst; der beschriebene Einsatz umfasst auch gekaufte Wasserflaschen und Wasserbehälter für den Handel. Auch die Beispielroute des Rechners endet nach der Maschinenbehandlung mit einem Wassertest. Behalte diese Kontrolle bei, denn eine vorgeschlagene Abfolge mit geschätzter Dauer ersetzt die Prüfung des behandelten Wassers nicht.

Die in einem Leitfaden beschriebene grundlegende Handhabung beginnt mit einer Reinigungstablette im Wasserbehälter und einem Filter im Filterkrug. Danach wird das ungefilterte Wasser in den Filterkrug und das gefilterte Wasser anschließend in einen separaten Behälter gegossen. Diese Reihenfolge beschreibt die Handgriffe, garantiert aber angesichts der unterschiedlichen Verunreinigungen und Ausgangsmischungen nicht für jedes Wasser das Ergebnis „pure water“.

Die Wassergewinnung mit der „moisture farm“ getrennt betrachten

Die „moisture farm“ dient dazu, Wasser zu gewinnen, und ist keine Behandlung für bereits vorhandenes Wasser in einem Behälter. Die Vorführung zeigt bei Qualität 55 „base water“; laut Ersteller liefert eine Erhöhung der Qualität auf 100 stattdessen „high quality water“. Als Bedingung für „pure water“ nennt er bei diesem Gerät eine Qualität von mindestens 150.

Diese Qualitätsstufen gehören zu einem anderen Gerät als der Wasserreinigungsmaschine aus dem Rechnerbeispiel. Übertrage die Voraussetzung der „moisture farm“ deshalb nicht auf die Reinigungsmaschine, für die das Video mindestens 100% Maschinenqualität nennt. Wenn du vorhandenes Wasser reinigen möchtest, orientiere deine Berechnung wieder an dessen tatsächlicher Quelle, Reinheit und Behältergröße sowie an der Qualität deiner Reinigungsmaschine.