Für Dream Dust und Caffeine Pills in Probably Stolen führst du einen Flüssigkeitsbehälter nacheinander durch Blender, Heating Plate, Evaporator und Chem Finisher. Beachte dabei die Extraktionsbedingungen des jeweiligen Produkts und entferne vor dem Verpacken sämtliches Wasser und Alcohol. Beim Grundrezept für Dream Dust folgt das optionale Filtern auf die Extraktion; mit dem Composition Spectrometer prüfst du sowohl die Mischung als auch das fertige Produkt.

Auf Dream Dust eingestellter Chem Finisher, Chemikalienbehälter und Hydroponic System in Probably Stolen.
Spielaufnahme aus der offiziellen Steam-Galerie.

Ausrüstung und Zutaten vorbereiten

Mit dem Startszenario Chemist erhältst du das Handbuch Chemistry 101, Chemieausrüstung, Behälter und erste Vorräte. Chemical Supplies lassen sich auspacken, um verschiedene Chemikalien für die Herstellung zu erhalten. Der Composition Spectrometer, auch Chem Scanner genannt, zeigt dir die Zusammensetzung von Flüssigkeitsbehältern und fertigen chemischen Produkten.

Die Produktionskette trennt die Verarbeitung der Ausgangsstoffe, die Extraktion, das Verdampfen und das Verpacken auf verschiedene Maschinen auf. Die Mischung bleibt im Flüssigkeitsbehälter, den du zwischen Blender, Heating Plate, Evaporator und Chem Finisher weiterreichst. Prüfe die Zusammensetzung nach dem Erhitzen und vor dem Verdampfen über Nacht und untersuche anschließend auch das verpackte Produkt, denn die gewählte Rezeptbezeichnung allein sagt nichts über seine Reinheit aus.

Dream Dust herstellen und Überhitzung vermeiden

Setze einen Flüssigkeitsbehälter in den CONTAINER-Slot des Blenders, lege Dream Caps in den Zutateneingang und drücke Start, um Dream Cap Mush herzustellen. Bringe diesen Behälter zur Heating Plate und füge Alcohol in einer Menge hinzu, die dem 3–6-Fachen des Mush-Volumens entspricht. Erhitze die Mischung auf 40–60°C, damit aus Dream Cap Mush der benötigte Dream Cap Extract entsteht.

Zu starkes Erhitzen zerstört Dream Cap, deshalb musst du die tatsächliche Temperatur beobachten. Die anfängliche Heating Plate kann zwar einen Zielwert von 99°C anzeigen, doch dieser Maschinenwert ersetzt nicht den Extraktionsbereich von 40–60°C. Verhindere mit der Heizungssteuerung, dass die Temperatur über 60°C steigt, und filtere den Extrakt vor dem Einsetzen in den Evaporator, falls du den optionalen Filterschritt nutzen möchtest.

Nach der Extraktion filtern

Im Grundrezept für Dream Dust ist das Filtern mit Kotton Fabric nach der Extraktion und vor dem Verdampfen vorgesehen, um große Verunreinigungen zu entfernen. Ein Spieler auf Steam erklärt diese Reihenfolge damit, dass Kotton und Wasserfilter Pflanzenbrei herausfiltern, Pflanzenextrakt hingegen nicht. Diese Erklärung ist eine Community-Erfahrung zur Reihenfolge und keine offiziell bestätigte Regel für jede chemische Mischung.

Eine weitere Erklärung aus der Steam-Community beschreibt, wie sich Protein mit Säure oder Base im Verhältnis 1:1 in unlösliche Rückstände umwandeln lässt. Laut diesem Bericht entfernen Kotton und Wasserfilter die entstandenen Rückstände, während nicht umgewandeltes Protein sowie Säure und Base in der Mischung bleiben. Das beschreibt die Behandlung einer bestimmten Verunreinigung, liefert aber keine vollständige Dosieranleitung, die sich pauschal auf jedes Rezept übertragen ließe.

Für Caffeine Pills gelten andere Temperaturen

Für Caffeine Pills setzt du einen Flüssigkeitsbehälter in den Blender ein und verarbeitest Coffee Beans zu Coffee Beans Mush. Anschließend kommt der Behälter in die Heating Plate, wo du die Mischung auf mindestens 80°C erhitzt; das Handbuch beschreibt Caffeine als hitzebeständig. Alcohol ist hier optional, wird aber in einer Menge vom 3–6-Fachen des Mush-Volumens empfohlen, während die niedrigere Extraktionstemperatur für Dream Dust für dieses Rezept nicht gilt.

Die Mischung im Evaporator vollständig trocknen

Setze den Flüssigkeitsbehälter in den CONTAINER-Verarbeitungsslot des Evaporators und versorge die Maschine für den Betrieb über Nacht mit einer Energy Cell. Der Evaporator entfernt Flüssigkeiten wie Wasser und Alcohol; für das anfängliche Gerät ist ein Bedarf von 6 Energy pro Tag dokumentiert. Dieser Verbrauchswert bezieht sich auf die Startausrüstung, und eine Maschine bearbeitet jeweils einen angeschlossenen Chargenbehälter, nicht sämtliche vorbereiteten Mischungen gleichzeitig.

Eine Nacht garantiert keine vollständige Trocknung, insbesondere bei großen Chargen oder Mischungen mit zusätzlichem Lösungsmittel. Untersuche die verbleibenden Bestandteile mit dem Scanner und lasse weiter verdampfen, wenn noch Wasser oder Alcohol vorhanden ist. Sowohl für Dream Dust als auch für Caffeine Pill müssen diese Flüssigkeiten vollständig verdampft sein, bevor du den Behälter im Chem Finisher verarbeitest.

Verpacken und Fehlermeldungen unterscheiden

Nach dem Trocknen setzt du den Behälter in den Chem Finisher, wählst je nach Produkt Dream Dust oder Caffeine Pill und drückst Output. Dokumentiert sind 2.00 mL verarbeitetes Material pro Dream-Dust-Fläschchen und ein erforderliches Volumen von 5.00 mL für das Rezept Caffeine Pill. Diese Angaben bezeichnen das verarbeitete Ausgangsmaterial und garantieren keinen entsprechend großen Anteil reinen Wirkstoffs; außerdem muss das Material die Trocknungsanforderung erfüllen.

Die Meldung Wet Ingredient Detected bedeutet, dass das Ausgangsmaterial die Trocknungsanforderung des Chem Finishers noch nicht erfüllt. Prüfe die Energieversorgung durch die Energy Cell, den Sitz des Behälters im Verarbeitungsslot des Evaporators und die Zusammensetzung auf verbliebenes Wasser oder Alcohol. Falls noch Flüssigkeit vorhanden ist, lasse die Mischung bei Bedarf eine weitere Nacht verdampfen und untersuche sie erneut, bevor du zum Chem Finisher zurückkehrst.

Not Enough Reagent meldet dagegen, dass für das gewählte Rezept nicht genügend nutzbarer Wirkstoff vorhanden ist. Kontrolliere das ausgewählte Produkt und suche bei Dream Dust nach Dream Cap Extract beziehungsweise bei Caffeine Pills nach Caffeine. Ein großes Behältervolumen beweist nicht, dass genügend Reagenz enthalten ist, denn ein großer Teil kann aus Lösungsmittel, Wasser oder anderen unerwünschten Bestandteilen bestehen.

Reinheitsgrade verstehen und gezielt aufrüsten

Die Reinheit hängt davon ab, welche anderen Bestandteile mit dem gewünschten Wirkstoff vermischt bleiben; mehr Fläschchen bedeuten deshalb nicht automatisch eine höhere Qualitätsstufe. Das Handbuch nennt Pure Grade mit 99%+ und +135% auf den Basiswert, Pharma Grade mit 90–99% und +85% sowie Near Pharma mit 80–90% und +40%. Es führt außerdem Street Standard mit 60–80% ohne Preisänderung, Cut Product mit 45–60% und -45%, Junk Grade mit 30–45% und -75% sowie Starch Grade unter 30% und -95% auf. Das sind die veröffentlichten Bereichsangaben; aus ihren gemeinsamen Grenzwerten lässt sich keine eindeutige Zuordnung für genau diese Grenzfälle ableiten.

Upgrades wirken an unterschiedlichen Stellen: Beim Blender verbessern sie die Extraktionsausbeute, bei der Heating Plate die Höchsttemperatur, Temperaturregelung und Heizgeschwindigkeit. Upgrades des Chem Finishers verringern die Verunreinigungen, die beim Verpacken hinzukommen. Die meisten Chemiemaschinen benötigen spezielle Chemical Equipment Modules, während der Evaporator als Ausnahme gewöhnliche Module verwendet.

Untersuche das fertige Produkt mit dem Scanner, bevor du entscheidest, ob du es ablieferst oder verkaufst. Ein Labeler ändert lediglich das angezeigte Produktetikett und erhöht die tatsächliche Reinheit nicht. Manche Kunden tragen einen Chem Scanner zur Überprüfung der angegebenen Reinheit bei sich, weshalb ein anderes Etikett keine Verbesserung des Inhalts ersetzt.

Phanta: Hinweise ergeben noch kein vollständiges Rezept

Das Handbuch nennt N-Methylol Base aus Restricted Chemical Supplies als Ausgangsstoff für Phanta, stellt aber nur Teilinformationen statt eines präzisen Rezepts bereit. Der enthaltene Stabilizing Agent verhindert die Reaktion und muss laut Handbuch entfernt werden, ohne dass dafür eine Methode angegeben wird. Außerdem warnt es davor, dass Phanta oberhalb von 130°C zerfällt; diese Hinweise ergeben somit keine vollständige Herstellungsanleitung.