Um in Probably Stolen Mush herzustellen, befestigst du einen Flüssigkeitsbehälter am Blender, legst Dream Caps in den Zutatenbereich und drückst Start. Der entstandene Dream Cap Mush landet im angeschlossenen Behälter, dessen Inhalt du vor der Weiterverarbeitung prüfen solltest. Auch Coffee Beans lassen sich zu Mush verarbeiten; Dream Cap Mush ist hingegen das Zwischenprodukt für die Extraktion auf dem Weg zu Dream Dust.

Furnace, Bottle Printer, Heating Plate, Energiezellen und erweiterte Maschineninventare in Probably Stolen.
Spielaufnahme aus der offiziellen Steam-Galerie.

Chemistry freischalten und die Geräte zuordnen

Mit der Spezialisierung Chemist kannst du direkt mit Chemistry beginnen; alternativ schaltest du den Bereich über Retired Chemist bei Wild für 1000 Credits frei. Zur Startausrüstung gehören Chemistry 101 Guide, Composition Spectrometer, Blender, Heating Plate, Evaporator und Chem Finisher. Außerdem erhältst du Pipetten, Messzylinder, Bottled Water, Common Chemical Supplies, Coffee Beans, einen Water Pitcher und Kotton Fabric.

Wenn du zunächst nur Pflanzenmaterial zu Mush verarbeiten möchtest, brauchst du dafür den Blender. Die Heating Plate übernimmt später die Dream-Cap-Extraktion, während der Evaporator Wasser und Alcohol aus der Mischung entfernt. Der Chem Finisher verpackt anschließend das verarbeitete Material, und mit dem Composition Spectrometer kannst du vor weiteren Verarbeitungsschritten die Zusammensetzung kontrollieren.

Dream Cap Mush im Blender herstellen

Öffne den Blender und setze einen Flüssigkeitsbehälter in den mit CONTAINER beschrifteten Platz. Lege Dream Caps in den Zutatenbereich und drücke Start, damit der Blender daraus Dream Cap Mush im angeschlossenen Behälter herstellt. Prüfe anschließend den Behälterinhalt: Dort sollte tatsächlich Dream Cap Mush stehen, bevor du den Behälter an ein anderes Gerät anschließt.

Die Ausbeute hängt von der verarbeiteten Menge und dem Extraktionsverlust des Blenders ab. Ein Startgerät kann den Wert 35% Content Loss aufweisen, wodurch weniger nutzbares Material übrig bleibt, als du ursprünglich hineingegeben hast. Dieser Wert beschreibt eine mögliche Geräteeigenschaft und keine allgemeingültige Mush-Ausbeute; berücksichtige ihn deshalb, wenn der Inhalt geringer ausfällt als erwartet.

Aus Mush erst Extrakt gewinnen

Für Dream Dust führt die Verarbeitung von Dream Caps über Dream Cap Mush zu Dream Cap Extract, anschließend zu trockenem Extrakt und schließlich zum fertigen Produkt. Für die Extraktion stellst du den Mush-Behälter auf die Heating Plate und gibst Alcohol als Lösungsmittel hinzu. Die im Guide wiedergegebene Empfehlung aus Chemistry 101 lautet, Alcohol im Umfang des 3–6-Fachen des Mush-Volumens zu verwenden; maßgeblich ist der tatsächliche Alcohol-Inhalt und nicht das gesamte Fassungsvermögen der Flasche.

Halte die Mischung bei der Dream-Cap-Extraktion zwischen 40°C und 60°C, denn oberhalb von 60°C beginnt der Extrakt sich abzubauen. Eine anfängliche Heating Plate kann zwar einen Zielwert von 99°C anzeigen, doch das ist keine geeignete Extraktionstemperatur für diesen Ablauf. Beobachte die tatsächliche Temperatur, steuere die Heizung entsprechend und prüfe bei vermuteter Überhitzung anschließend die Zusammensetzung.

Kotton Fabric erst nach der Extraktion einsetzen

Nach der Extraktion kannst du die Mischung vor dem Trocknen durch Kotton Fabric filtern, um grobe Verunreinigungen zu entfernen. Im Grundrezept für Dream Dust ist dieser Schritt optional, kann aber beim Verbessern der Produktqualität helfen. Filtern und Verdampfen erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Der Filter entfernt grobe Fremdstoffe, der Evaporator dagegen Wasser und Alcohol.

Eine Erklärung aus der Steam-Community warnt ausdrücklich davor, dass Kotton- und Wasserfilter Pflanzen-Mush zurückhalten, Pflanzenextrakt jedoch passieren lassen. Nach dieser Erklärung solltest du deshalb zuerst extrahieren, weil beim direkten Filtern des rohen Mush benötigtes Ausgangsmaterial entfernt werden kann. Das ist ein Community-Hinweis und keine offizielle Aussage; er passt jedoch zur beschriebenen Rezeptfolge mit Extraktion und anschließender optionaler Filterung durch Kotton Fabric.

Die Mischung im Evaporator vollständig trocknen

Fülle die extrahierte Mischung in einen kompatiblen Flüssigkeitsbehälter, setze ihn in den CONTAINER-Platz des Evaporators und versorge das Gerät vor Tagesende mit einer Energy Cell. Das beschriebene Startgerät benötigt 6 Energie pro Tag und entfernt über Nacht Wasser und Alcohol. Es verarbeitet jeweils den angeschlossenen Chargenbehälter, sodass mehrere vorbereitete Mischungen nicht gleichzeitig im selben Gerät über Nacht trocknen.

Eine Nacht garantiert noch keine trockene Charge, besonders bei großen Mengen oder zusätzlichem Lösungsmittel. Untersuche den verbleibenden Inhalt mit dem Composition Spectrometer und verdampfe weiter, solange Wasser oder Alcohol die Trockenheitsanforderung des gewählten Rezepts verhindern. Entscheidend für den nächsten Schritt ist damit der Zustand der Mischung und nicht allein die Anzahl der bereits vergangenen Nächte.

Dream Dust abfüllen und Warnungen unterscheiden

Bringe den trockenen Extrakt zum Chem Finisher, öffne Configure und wähle Vial of Dream Dust. Drücke Output, sobald das Rezept bereit ist, und wiederhole die Ausgabe, solange ausreichend verarbeitetes Material vorhanden ist. Pro Fläschchen benötigt der Finisher 2.00 mL verarbeitetes Material; daraus folgt jedoch nicht, dass jedes Fläschchen diese Menge an reinem Dream Cap Extract enthält.

Die Meldung Wet Ingredient Detected bedeutet, dass die Eingabe die Trockenheitsanforderung des Finishers noch nicht erfüllt; kontrolliere verbleibendes Wasser oder Alcohol sowie Stromversorgung und Behälterposition im Evaporator. Berücksichtige auch die Chargengröße, weil eine größere Menge im Startgerät länger zum Trocknen brauchen kann. Not Enough Reagent bezeichnet dagegen fehlende aktive Zutat für das ausgewählte Rezept: Ein großer Behälterinhalt allein beweist nicht, dass genug Dream Cap Extract für Dream Dust vorhanden ist.

Materialverluste gezielt beheben

Zusätzliches Verdampfen bringt keinen Extrakt zurück, der bereits durch zu starkes Erhitzen zerstört wurde. Eine Messung mit dem Composition Spectrometer vor dem Verdampfen hilft dir, solche Extraktionsschäden von einer lediglich unvollständig getrockneten Charge zu unterscheiden. Ebenso wenig ersetzt die Auswahl von Vial of Dream Dust die vorherige Extraktion; prüfe deshalb bei Problemen, ob aktiver Extrakt fehlt oder noch unerwünschte Flüssigkeit vorhanden ist.

Verbesserungen setzen an unterschiedlichen Stellen an: an der Extraktionsausbeute des Blenders, der Temperaturkontrolle der Heating Plate und den beim Abfüllen durch den Chem Finisher eingebrachten Verunreinigungen. Die meisten Chemistry-Geräte nutzen Chemical Equipment Modules, während der Evaporator normale Module verwendet, die Energieeffizienz und nächtliche Verarbeitungsmenge beeinflussen können. Da Reinheit vom Verhältnis der gewünschten Chemikalie zu unerwünschten Bestandteilen abhängt, solltest du Filterung, Verdampfung und mögliche Verunreinigungen beim Abfüllen gemeinsam betrachten.