Gesuchte Kunden erkennst du in Probably Stolen, indem du ihr Gesicht mit den Fotos auf dem Fahndungsplakat vergleichst, solange sie noch am Ladenfenster stehen. Verlasse dich dabei nicht allein auf den angezeigten Namen oder die Kundenbezeichnung, denn gesuchte Verbrecher können unter allgemeinen Bezeichnungen auftreten. Bei einer Übereinstimmung hältst du Call Security gedrückt und kontrollierst anschließend, ob die Meldung angenommen wurde, bevor du auf die Festnahme wartest.

Das Fahndungsplakat griffbereit halten
Wenn du mit Einführung spielst, stellt Officer Lun vom Security Department das Fahndungsplakat an Tag 1 vor. Die Anleitung für diesen Tag beschreibt ihn als letzten Kunden der Warteschlange, erkennbar an rotem Barett und Sonnenbrille. Das Plakat landet automatisch in deinem Inventar und zeigt die Fotos von neun gesuchten Verbrechern samt ihren Prämien. Lege es auf einen gut erreichbaren Inventarplatz, damit du es zum Abgleich der Gesichter jederzeit öffnen kannst.
Entscheidend ist das Gesicht des Kunden am Fenster, auch wenn seine angezeigte Bezeichnung völlig gewöhnlich wirkt. In einem dokumentierten Durchlauf der Version 100-REV3 erschien The Butcher mit roter Kappe und blutiger Schürze unter der Bezeichnung Lower Level Citizen. Der Spieler verglich sein Gesicht mit dem Fahndungsplakat und hielt danach Call Security gedrückt. Dieses Beispiel zeigt, weshalb eine allgemeine Kundenbezeichnung keinen Gesuchten ausschließt; die beschriebene Kleidung ersetzt den Fotoabgleich nicht.
Security rufen und die Annahme der Meldung prüfen
Call Security ist die türkisfarbene Schaltfläche auf der Bedienleiste des Tresens neben der grünen und der roten Schaltfläche. Der zugehörige Hinweistext lautet Call Security for assistance und hilft dir, den richtigen Knopf zu finden. Halte ihn ungefähr eine halbe Sekunde gedrückt, denn ein kurzes Anklicken löst die Meldefunktion nicht aus. Der identifizierte Verdächtige muss dabei noch an deinem Ladenfenster stehen.
Manche gesuchten Kunden beginnen beim ersten Betätigen des Alarms zu bitten oder zu flehen. Diese erste Betätigung zählt bei ihnen noch nicht als Meldung, sodass du den Alarm erneut betätigen musst. Sobald die Meldung angenommen wurde, zeigt der Hinweistext der Schaltfläche an, dass der aktuelle Kunde bereits gemeldet ist. Kontrolliere diesen Status, statt aus der Reaktion des Kunden allein auf eine erfolgreiche Meldung zu schließen.
Nach einer angenommenen Meldung erscheinen Security Officers am Fenster und nehmen den Verdächtigen fest. Auch nach einer erfolgreichen Meldung kann ein Verbrecher auf den Alarm reagieren oder versuchen, dich umzustimmen. Ist die Annahme bestätigt, brauchst du wegen solcher Reaktionen nichts weiter zu unternehmen und wartest auf die Festnahme. Erneutes Betätigen ist bei der anfänglichen Bitte nötig, die noch nicht als Meldung gezählt hat, nicht bei einer bereits bestätigten Meldung.
Besuchszeiten und Ausnahmen richtig einordnen
Zufällige Besuche gesuchter Verbrecher beginnen mit gespielter Einführung an Tag 14 und bei übersprungener Einführung an Tag 5. Diese Grenzen gelten für Zufallsbesuche und sagen nicht aus, dass vorher grundsätzlich kein Ziel des Plakats auftauchen kann. Arthur Lafleur kann mit Einführung bereits an Tag 3 erscheinen. Auch eine Anleitung für die erste Woche mit Apprentice und dem einfachsten Schwierigkeitsgrad Price Gouge beschreibt seine Bitte, als der Spieler gerade Security rufen wollte.
Odin Haraldsson und Lou folgen eigenen Zeitplänen, während die übrigen sieben Ziele jeweils einen zufälligen Besuch haben. The Butcher, James Bailey, Juan und John Smith besitzen danach außerdem eigene Tage für weitere Besuche. An einem Tag mit einem gesuchten Kunden kommt ein gewöhnlicher Kunde weniger. Beachte außerdem dein Starttalent: Mit Known Snitch besucht dich niemand vom Fahndungsplakat, sodass diese Auswahl deine Möglichkeiten zur Festnahme entsprechend verändert.
Grundprämien und Talente berücksichtigen
Die Grundprämien der neun Ziele ergeben zusammen 3600 Credits, wobei Lou mit 1500 Credits den höchsten Betrag bietet. Für The Butcher sind 450 Credits vorgesehen, für Li Bei Wen 400 Credits. James Bailey, Odin Haraldsson und Leroy haben jeweils eine Grundprämie von 300 Credits. Juan und John Smith bringen jeweils 125 Credits, während Arthur Lafleur mit 100 Credits die niedrigste Grundprämie hat.
Diese Beträge sind Grundwerte und keine Zusicherung, dass jeder spätere Besuch dieselbe Auszahlung ermöglicht. Bei Odin Haraldsson unterscheidet das Wiki ausdrücklich zwischen 300 Credits und 350 Credits bei späteren Besuchen. Convict senkt die Bezahlung für Meldungen um 25%, während Model Citizen sie um 50% erhöht. Auch der Rufgewinn bei Security ändert sich durch diese Talente: Convict bringt +4 und Model Citizen +8 statt der üblichen +5.
Model Citizen kostet einen Talentpunkt und erhöht deinen anfänglichen Ruf bei Security um 30. Convict gibt dir dagegen einen zusätzlichen Talentpunkt, lässt dich jedoch mit 30 weniger Ruf bei Security starten. Diese Auswirkungen zu Beginn eines Durchlaufs kommen zu den veränderten Prämien und Rufgewinnen für Meldungen hinzu. Berücksichtige beim Vergleich verschiedener Durchläufe deshalb das gewählte Talent, damit du unterschiedliche Auszahlungen oder Rufgewinne nicht mit einer anderen Grundprämie verwechselst.
Fehlmeldungen vermeiden und Fraktionsfolgen beachten
Wenn du einen nicht gesuchten Kunden beschuldigst, verlierst du 8 Rufpunkte bei Security und kannst bei einem Guthaben von mindestens 100 Credits zusätzlich eine Geldstrafe von 50 Credits erhalten. Alle fünf Tage wird eine Fehlmeldung verziehen, doch das ist kein Grund, bei einem unsicheren Gesicht einfach zu raten. Wiederholte falsche Beschuldigungen führen zu zunehmend ernsten Warnungen, wobei die dritte Fehlmeldung schwere Konsequenzen ankündigt. Bei der vierten Fehlmeldung wirst du gewarnt, dass die nächste falsche Beschuldigung zu deiner Festnahme führen wird.
Auch eine richtige Meldung kann neben dem Rufgewinn bei Security Auswirkungen auf andere Fraktionen haben. In einem dokumentierten Durchlauf sank nach der Meldung von James Bailey der Ruf bei den Lower Levels und nach der Meldung von Odin Haraldsson der Ruf bei der Revolution. Odins Festnahme brachte zugleich die Prämie und einen besseren Ruf bei Security. Lies nach der Festnahme die Benachrichtigung, denn die Fraktionsfolgen sind nicht bei jedem Ziel gleich und lassen sich nicht als einheitlicher Abzug behandeln.
Festnahmen und verpasste Besucher nachprüfen
Eine richtige Meldung zahlt normalerweise die Prämie aus, verbessert deinen Ruf bei Security und hinterlässt einen Incident Slip auf dem Tresen. Außerdem wird das Foto des festgenommenen Verbrechers auf dem Fahndungsplakat durchgestrichen, sodass du dort bereits gefasste Ziele erkennst. Im Reiter Security der Durchlaufzusammenfassung zählt Wanted Criminals Caught die Festnahmen unter den neun Personen des Plakats. Die Statistik Wrongful Reports im selben Bereich erfasst deine Fehlmeldungen und hilft dir, diese getrennt von erfolgreichen Festnahmen zu verfolgen.
Lässt du einen gesuchten Kunden gehen, folgt daraus nicht sofort eine Geldstrafe oder ein Rufverlust. Am nächsten Morgen kann das Nachtprotokoll den gesuchten Verbrecher nennen, der dich am Vortag besucht hat. Für eine Meldung während dieses bereits abgeschlossenen Besuchs kommt die Information jedoch zu spät. Wenn du den Kunden bei seinem Besuch festnehmen lassen möchtest, musst du ihn deshalb anhand des Plakats erkennen, solange er noch am Fenster steht.
Gesuchte Personen von illegalen Waren unterscheiden
Mit Call Security kannst du auch Kunden melden, die gestohlene Waren oder Schmuggelware verkaufen wollen. Die Zahlungen für solche gemeldeten Geschäfte sind von den regulären Prämien der neun gesuchten Verbrecher getrennt. Ein wegen illegaler Waren meldbarer Verkäufer ist daher nicht automatisch eine Person vom Fahndungsplakat. Prüfe die gesuchte Identität anhand des Gesichts und unterscheide sie von einem möglichen Meldegrund durch die angebotenen Waren.